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27. Januar 2012, Abuja, Nigeria: ,,Das Problem der Boko Haram ist nicht nur ein Sicherheitsproblem, es muss eine klare Strategie geben, die alle Bereiche der Politik im Norden des Landes umfasst, damit es eine Lösung gibt", so Erzbischof John Olorunfemi Onaiyekan von Abuja.
,,Wenn ich mich auf diese Bereiche beziehe, dann will ich damit nicht sagen, dass sie für die Gewalt der Boko Haram verantwortlich sind, doch mit Sicherheit existiert eine Haltung, die ihr nicht entgegenwirkt", so Erzbischof Onaiyekan, der betont: ,,Früher oder später wird jemand zu Gesprächen mit der Boko-Haram-Sekte bereit sein müssen und meiner Meinung nach, werden dies diejenigen sein, die ihre Erwartungen teilen, aber nicht ihre Methoden. Ich bin mir bewusst, dass es nicht einfach sein wird, Gemeinsamkeiten zu finden, denn weder die Regierung noch ein Großteil der Bürger wollen einen islamischen Staat. Doch man wird alle politischen Parteien an einem Nationalen Dialog beteiligen müssen, damit Nigeria aus dieser Krise herausfindet", so der Erzbischof.
,,Wenn ich mich auf diese Bereiche beziehe, dann will ich damit nicht sagen, dass sie für die Gewalt der Boko Haram verantwortlich sind, doch mit Sicherheit existiert eine Haltung, die ihr nicht entgegenwirkt", so Erzbischof Onaiyekan, der betont: ,,Früher oder später wird jemand zu Gesprächen mit der Boko-Haram-Sekte bereit sein müssen und meiner Meinung nach, werden dies diejenigen sein, die ihre Erwartungen teilen, aber nicht ihre Methoden. Ich bin mir bewusst, dass es nicht einfach sein wird, Gemeinsamkeiten zu finden, denn weder die Regierung noch ein Großteil der Bürger wollen einen islamischen Staat. Doch man wird alle politischen Parteien an einem Nationalen Dialog beteiligen müssen, damit Nigeria aus dieser Krise herausfindet", so der Erzbischof.
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27. Januar 2012, Addis Abeba. Äthiopien: Jeden Tag sterben im Horn von Afrika durch die von der Dürre in der Region verursachten schlimmsten Hungersnot der vergangenen 50 Jahre weiterhin zwischen 100 und 200 Kinder im Alter unter fünf Jahren. Trotz der Hilfsprogramme zahlreiche humanitärer Organisationen hat sich die Lage weiter zugespitzt und allein im Vergangenen Jahr starben zwischen 35.000 und 65.000 Kinder. Im Flüchtlingslager in Dadaab (Kenia kommen weiter hungernde Kinder in einem verheerenden Zustand auf der Flucht vor der Not in ihrer Heimat an.
26. Januar 2012, Mogadischu, Somalia: Insgesamt gibt es in Somalia 1.356.000 Binnenflüchtlinge, davon leben allein 500.000 im so genannten Korridor von Afgoye. Dies geht aus dem jüngsten ,,Situational Report" von Caritas Somalia hervor, der dem Fidesdienst vorliegt. ,,Da der Zugang von Hilfswerken im Süden Somalias eingeschränkt ist, wird die Lebensmittelkrise anhalten, obschon es im Herbst ausreichend geregnet hat", heißt es in dem Bericht. Somalia ist weiterhin größtenteils abhängig von humanitären Hilfen, vor allem was die medizinische Versorgung und die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln anbelangt. Mit der Ausweisung von 16 Hilfswerken und Nichtregierungsorganisationen durch die Shabaab Ende November und der Aussetzung der Lebensmittelhilfen für 1,1 Millionen Personen im Süden Somalias, wird befürchtet, dass in einigen Teilen Somalias erneut eine Hungersnot ausbrechen könnte. |
26. Januar 2012, Kinshasa, D.R. Kongo: Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist aufgrund der Präsenz verschiedener bewaffneter Gruppen ein Pulverfass. Dies bekräftigt ein vor kurzem erschienener Bericht der Vereinten Nationen zur Lage der Region der Großen Seen, den die kongolesische Tageszeitung ,,Le Potentiel" zitiert.
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind seit vielen Jahren zahlreiche einheimische und ausländische bewaffnete Gruppen aktiv. Zu den ausländischen Gruppen gehören die Demokratische Befreiungsarmee Ruandas (FDLR), die ugandische Lord's Resistance Army (LRA) und die Burundische Befreiungsarme (FNL). Zu den einheimischen Gruppen gehören die Mai-Mai Yakutumba, Pareco La Fonteine und die Förderalistische Republikanische Armee (FRF). 25. Januar 2012, Kairo: Zehntausende Ägypter haben an diesem Mittwoch den ersten Jahrestag der Massenproteste gefeiert, die zum Amtsverzicht des früheren Präsidenten Husni Mubarak führten. Die größte Kundgebung zur „Revolution des 25. Januar“ fand am Mittwoch auf dem Tahrir-Platz in Kairo statt. Man finde ägyptische Christen, die sowohl an den Protesten als auch bei den Feierlichkeiten teilnehmen: Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Apostolische Nuntius in Kairo, Erzbischof Michael Fitzgerald.
„Gerade nach den jüngsten Wahlen hatte ich das Gefühl, dass die Christen in Ägypten vorwiegend enttäuscht sind, wie sich die Revolution in dem Land entwickelt hat. Doch andererseits sagen sich viele, dass man noch abwarten müsse. Wir hoffen alle, dass dieser demokratische Prozess weitere gute Früchte tragen wird.“ |



