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Sudanesische Luftwaffe bombardiert zivile Ziele in den Nubabergen

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18. Mai 2012, Khartum, Sudan: Die sudanesische Luftwaffe bombardiert weiterhin unterschiedslos zivile Ziele in den Nubabergen. Dies berichten einheimische Beobachter dem ,,Sudan Catholic Radio Network": die Flugzeuge der sudanesischen Luftwaffe, die ununterbrochen über von Zivilsten bewohnte Gebiete fliegen, versetzen die einheimische Bevölkerung in Angst und Schrecken. Viele Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder sollen bei solchen Angriffen bereits ums Leben gekommen sein oder wurden schwer verletzt. Wie die einheimischen Beobachter betonen sollen auch chemische Waffen eingesetzt werden. Zudem spitzte sich die humanitäre Krise in der Region zu, da kaum Lebensmittel und Trinkwasser zur Verfügung stehen. Hilfswerken ist der Zugang in die betroffenen Gebiete nicht erlaubt. Viele Einwohner der Region suchen Zuflucht im benachbarten Südsudan.

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Erste Soldaten der CEDEAO in Guinea Bissau

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18. Mai 2012, Bissau, Guinea Bissau: ,,Die Ankunft der ersten Soldaten der CEDEAO-Einheiten hat kein großes Interesse unter der Bevölkerung auf sich gezogen", so P. Davide Sciocco vom Päpstlichen Institut für die Außenmissionen (pime), der in Bissau den Sender ,,Radio Sol Mansi" leitet, zum Fidesdienst. In der Hauptstadt von Guinea Bissau wurden gestern die ersten 70 Soldaten aus Burkina Faso stationiert. Insgesamt will die Gemeinschaft der Westafrikanischen Staaten (CEDEO) 600 Soldaten in das Land schicken, die dort die Übergangszeit, bis zur Wahl einer neuen Regierung begleiten sollen.

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Stillstand bei den Verhandlungen in Bamako

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15. Mai 2012, Bamako, Mali: In Mali kam es bisher noch nicht zur Ernennung des neuen Übergangspräsidenten. ,,Die Mittler der Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten (CEDEO) hielten sich zwar fünf Tage lang in Bamako auf, doch es gelang ihnen nicht eine Einigung zwischen den beiteiligten Parteien im Hinblick auf ei Ernennung eines neuen Präsidenten für die Übergangszeit herbeizuführen", so der Sekretär der Bischofskonferenz von Mali, Pfarrer Edmond Dembele zum Fidesdienst. Am 22. Mai endet die die Frist für die Interims-Regierung, die auf der Grundlage von Vereinbarungen zwischen der Militärjunta (die durch einen Putsch am 22. März an die Macht kam) und den politischen Parteien in Mali vom 6. Mai gebildet wurde. An den Verhandlungen waren Mittler der CEDEAO beteiligt. Der Interimspräsident Dioncounda Traoré ernannte Cheick Modibo Diarra zum Premierminsiter.
,,Die CEDEAO würde Dioncounda Traoré gerne im Amt des Übergangspräsidenten bestätigen, doch die Militärjunta hat einen anderen Kandidaten im Sinn", so pfarrer Dembele. Die CEDEAO kündigte unterdessen eine mögliche Wiedereinführung der Sanktionen gegen die Putschisten vom 2. April an, die mit den Vereinbarungen vom 6. April aufgehoben wurden.

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Es darf zwischen dem Sudan und dem Südsudan keinen Krieg mehr geben

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16. Mai 2012, Juba Südsudan: - In einem gemeinsamen Appell fordern katholische und anglikanische Bischöfe des Südsudan von der internationalen Staatengemeinschaft eine ,,ausgewogene Position" zum Konflikt zwischen dem Südsudan und dem Sudan. In der Botschaft, die am Rande eines Treffens veröffentlicht wurde, das vom 9. bis 11. Mai in Yei stattfand, heißt es: ,,Wir glauben, dass es für unsere Freunde der internationale Staatengemeinschaft wichtig ist, eine ausgewogene Position einzunehmen. ,Ausgewogen' bedeutet nicht, beide Seiten in gleicher Weise zu kritisieren, sondern vielmehr eine umfassendere und langfristigere Vision auf der Grundlage sorgfältiger Studien zu erarbeiten und Druck auszuüben, wo dies nötig ist, um einen dauerhaften und gerechten Frieden herbeizuführen."

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Lage der Vertriebenen im Südsudan spitzt sich zu

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15. Mai 2012, Juba, Südsudan: Während die Spannungen zwischen dem Sudan und dem Südsudan anhalten wächst in Juba die Zahl der Vertriebenen, die von den Behörden in Khartum ausgewiesen wurden, nachdem ihre Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen war.
Am 14. Mai kamen in der südsudanesischen Hauptstadt 164 Flüchtlinge aus Khartum an, deren Rückführung von der Internationalen Organisation für Migranten (IOM) begleitet wurde. Insgesamt sollen 12.000 Menschen bis Juli in den Südsudan zurückkehren.
Im Sudan leben Hunderttausende Südsudanesen, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und deren Aufenthaltserlaubnis nach der Unabhängigkeit des Südsudan im Juli 2011 ablief.

Aktualisiert (Dienstag, den 15. Mai 2012 um 19:10 Uhr)

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